Die Albertina zeigt einen Großteil ihres berühmten Klimt-Bestands, der aus 170 Blättern besteht. Ergänzt wird die Schau durch hervorragende Leihgaben aus österreichischen und internationalen Sammlungen. In der Albertina wurde der Werkkatalog sämtlicher Zeichnungen Gustav Klimts erstellt, der bis heute laufend weitergeführt wird.

Die Ausstellung wartet mit einem reichhaltigen Spektrum an Figurenstudien, monumentalen Werkzeichnungen und bildhaft durchgeführten Allegorien auf. Mit sparsamen technischen Mitteln schuf Klimt faszinierende Effekte: mit Kreide, Bleistift oder farbigen Stiften, gelegentlich auch mit Feder oder mit Aquarell- und Goldfarben. In der Albertina sind mehrere Serien von Figurenstudien vorhanden, die Klimt im Zusammenhang mit wichtigen allegorischen Gemälden oder Porträtbildern geschaffen hat. In diesen Blättern ging er schrittweise der Essenz einer bestimmten Stellung, Bewegung oder Gemütsverfassung auf den Grund. Jedes Blatt hat einen autonomen Stellenwert.

Gerade diese selten gezeigten Serien vermitteln einen tiefen Einblick in die Arbeitsmethoden und in das geistige Universum eines Künstlers, der sich zu seiner Kunst praktisch nie selbst verbal geäußert hat.

Zwischen 14. März und 6. Juni 2012 findet jeden Mittwoch Abend (ausgenommen 25. April) um 19 Uhr ein Erlebnistheater der besonderen Art statt: Schauspielerin und Multitalent Gigga Neunteufel entführt das Publikum in die Welt von Gustav Klimt und seiner Muse Emilie Flöge (Preis: € 39,- inkl. Ausstellungseintritt).

Gustav Klimt. Die Zeichnungen

14. März - 10. Juni 2012