Gustav Klimt in Wien
Klimt Bilder sind auch 2012 permanent in Wien zu sehen. Gustav Klimt, 1862 in Wien geboren und 1918 in Wien gestorben, gilt als einer der berühmtesten Vertreter des Jugendstils. In der Wiener Secession, im Burgtheater, im Kunsthistorischen Museum oder auch im MAK werden viele Bilder Klimts, vor allem die seiner Anfänge, ausgestellt und der Öffentlichkeit präsentiert.
Klimt Bilder prägten die moderne Malerei
Klimt Bilder erfreuen sich auf der ganzen Welt großer Beliebtheit und gehören heute zu den teuersten Gemälden weltweit. Populär wurden die Bilder Klimts, in die er mit Vorliebe Blattgold einarbeitete, insbesondere durch die Verherrlichung der - vor allem weiblichen - Schönheit und die teils stark kritisierte Darstellung ineinander verschlungener, nackter Körper. Daneben wurde Gustav Klimt durch Bilder mit auffälliger Verdichtung und flächiger Wirkung bekannt, in denen er impressionistische und symbolistische Stilelemente verknüpfte und auf diese Weise die Entwicklung der modernen Malerei entscheidend prägte. Statt eine räumliche Wirkung zu erzeugen, fertigte Klimt Bilder, Zeichnungen und Fresken mit zahlreichen auffälligen ornamentalen sowie dekorativen Elementen an.
Klimt Bilder in der Secession
Die Wiener Secession, deren Mitbegründer Gustav Klimt war, ist nicht nur eine der schönsten Sehenswürdigkeiten Wiens. Im Inneren finden Fans der Klimt Bilder den weltberühmten Beethovenfries, einen 1902 aufgestellten Bilderzyklus (34 x 2 Meter groß, auf drei Wänden), der dem Komponisten Ludwig van Beethoven gewidmet ist.
Das kunsthistorische Museum präsentiert Bilder von Klimt
Wer Klimt Bilder in Wien ansehen möchte, ist im Stiegenhaus des Kunsthistorischen Museums genau richtig. Dort sind nämlich 40 Zwickel- und Interkolumnienbilder, welche die schmalen Wandbereiche zwischen den Bögen und Säulen schmücken, zu bewundern. Während Gustav Klimt elf Bilder der Ausstellung gestaltet hat, wurden die anderen von seinem Bruder Ernst und von Franz Matsch gefertigt. Dargestellt ist die Geschichte der Kunst und des Kunstgewerbes von den altägyptischen Anfängen bis in die Neuzeit. Das KHM wird Sonderführungen anbieten.
Klimt Bilder im Burgtheater
Die wertvollen Entwurfszeichnungen von Gustav Klimt für die Deckenbilder der Burgtheater-Feststiegen wurden Ende der 1990er-Jahre auf dem Dachboden des Theaters gefunden. Die unschätzbaren Vorzeichnungen des Malers, die auch das einzige Selbstporträt Klimts enthalten, wurden vor dem Verfall gerettet. Heute sind die Kartons in einem eigenen "Klimt-Raum" ausgestellt. Sie können im Rahmen von Führungen (gemeinsam mit Klimts Deckenbildern im Stiegenhaus) besichtigt werden.
Klimts Werke im österreichischen Museum für angewandte Kunst/Gegenwartskunst - MAK
Gemeinsam mit Josef Hoffmann arbeitete Gustav Klimt am Palais Stoclet in Brüssel. Klimt entwarf zwischen 1905 und 1909 das Stoclet-Fries. Die insgesamt neun Werkzeichnungen dazu sind heute im MAK in Wien zu sehen. Überdies besitzt das MAK den Nachlass der berühmten Wiener Werkstätte, der Entwurfszeichnungen, Modellbücher, Fotobände, Originalstoffmuster, Stickereien sowie das gesamte Firmenarchiv beinhaltet. Auch 2012 zeigt das MAK viele Objekte der Wiener Werkstätte. Unter anderem sind Möbel, Vasen, Service und Postkarten von Josef Hoffmann, Kolo Moser, Dagobert Peche und anderen Mitarbeitern der Wiener Werkstätte zu sehen.
Bilder Klimts in der Klimt-Villa
Gustav Klimts letztes Atelier, das er von 1911 bis zu seinem Tod 1918 benutzte, wird nach einer umfassenden Renovierung im Spätsommer 2012 neu eröffnet. Im Erdgeschoß des Hauses in der Feldmühlgasse im 13. Wiener Bezirk wird eine Gedenkstätte eingerichtet, in der die Lebens- und Arbeitsatmosphäre von Klimt vermittelt werden soll.


Anmerkungen
Haupträume mit Lift erreichbar, Zugang zu den Ausstellungsräumen und Galerie: mit Lift erreichbar, Beethovenfries (2. Untergeschoß): 18 Stufen (Begleitperson!). Grafisches Kabinett: 24 Stufen.